Dienstag, 26. August 2014

Die Toten von Mount Everest


Seit 1922 sind über 300 Menschen am Mount Everest umgekommen, über 200 von ihnen sind immer noch dort. Ihre Körper sind unmöglich zu bergen und liegen tiefgefroren, mumifiziert und verstreut in der Todeszone, 8.000 Meter über dem Meeresspiegel, wo der Sauerstoffgehalt in der Luft zu gering für Menschen ist. Eine kleine Armee von Leichen die zu einem Teil des Berges werden.


Die Survival- und Outdoorbranche hat zu einem Großteil mit dem Bergsteigen angefangen. Auch ein Großteil an funktioneller Outdoorkleidung richtet sich an Bergsteiger und viele heute bekannte Firmen haben mit dieser Sparte begonnen. Nur warum eigentlich?
Um eine Meute von egomanischen Narzissten von einer Heerschar nepalesischer Sherpas einen scheiss Berg hoch tragen zu lassen, weil diese dann glauben ein besserer Mensch zu werden oder irgendwelche persönlichen Ziele zu erfüllen.


Es gibt keinen einzigen rationalen Grund einen scheiss lebensfeindlichen Felsen von Berg zu besteigen. Alles was diese Leute antreibt ist ihr eigenes, beschissenes Ego.


Um die 1.000 Yuppie Abenteurer steigen jedes Jahr auf diesen Berg, mit pro Kopf Kosten von 50.000 USD aufwärts. Mittlerweile bilden sich ganze Schlangen von Bergsteigern am Mount Everest, die sich von den Einheimischen ihren Scheiss bis zum Basiscamp schleppen lassen, welche hinter ihnen auch gleichzeitig ihren Müll wegräumen. Ab der 8.000 Meter Grenze an klettern sie dann über die toten oder sterbenden anderen Bergsteiger, nehmen vielleicht noch ihre Sauerstoffflaschen an sich, um an den Gipfel eines wertlosen Felsens am Arsch der Welt zu gelangen.


Eine derartig bescheuerte Attitüde findet sich hin und wieder in der Outdoorszene, kommt ganz darauf an wo man sucht. Bergsteigen ist was für Vollidioten, die dabei nicht mehr rausholen können als einen gigantischen Egotrip. Der ist es dann wert sich Finger und Nase schwarz zu frieren oder sogar dabei umzukommen. Es gibt keinen scheiss Kobold auf dem scheiss Berg, der dort am Ende des Regenbogens auf seinem Topf voller Gold sitzt.

Survival hat nichts mit Abenteuerausflügen zu tun und Situationen zu trotzen in die man sich aus eigener Dummheit selbst hinein gebracht hat. Survival ist das Überleben in Situationen welche einem die Kontrolle entzogen haben. Bestenfalls lassen sich die Hobby Abenteurer dann auf Kosten der Allgemeinheit retten, nur um Kurz darauf zu verkünden, dass sie den selben Dummfug gleich nochmal machen werden.

Mount Everest - Friedhof der egomanischen Vollidioten.


Kommentare:

  1. Hallo
    Besser kann man es nicht beschreiben.

    Begeben sich freiwillig und mit voller Absicht in Gefahr und Wundern sich dann wenn die Sterben oder Verletzt werden.

    Aber nicht nur Bergsteiger. Man muss alle nennen Base Jumper, Bungee Jumping und alle Sportarten die man mit einen hohen Risiko für Leib und Leben betreibt.

    Auch Tourismus kann Extrem ausgelebt werden. Da reicht schon ein Urlaub in einen Muslimischen Land und dann wundert man sich wenn einen im schlimmsten fall der Kopf abgeschnitten wird.
    Natur Erlebnisse wie Safaris da wird so nah wie möglich an die Tiere gefahren. Wenn dann diese angreifen war es Super aufregend. Wird man verletzt oder getötet. Waren es natürlich die Tiere.
    Da reichen schon eine Kuh Herde in den Alpen.

    Gruß BB

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  2. Intressantes Thema,
    ich habe als Jugendlicher auch solche völlig gestörten Bekanntschaften gemacht, da ich früher im Bergsport sehr aktiv war.

    Das Klettern oder der Bergsport an sich sind ein schönes und Interessantes Hobby, man hält sich Körperlich und Geistig fit und lernt eine Menge dazu. Wenn man weiß wann es gut ist, und dazu Zählt auch der K2 oder der Everest oder sonst so ein Scheiß. Ich rede hier nur von einem normalen Hobby.

    Die Menschen die du beschreibst sind völlig gestörte Arschlöcher, nur mit dem unterscheid das Sie sich zumindest nur selbst abfucken!

    Anders als der Autobahnraser der meint er ist Vin Diesel und macht einen auf Fast & Furious, der nimmt meistens noch andere mit! Wenn die auch alle an der Straße liegen bleiben würden dann sähe es schnell an bestimmten Ecken aus wie auf dem Everest bei 8000m – Höhe.

    Ich kann auch gerne ein Beispiel geben: Familienvater zwei Kinder / Selbstständig

    Klettern – Passion im Extrembereich
    • Schwerer Unfall – 30m Sturz / Ursache: Überschätzung, zu wenig Zwischensicherungen gesetzt, auch beim Richtungswechsel! Es wurden durch die Kräfte des Sturzes etliche Sicherungen aus der Wand gerissen!
    • Im Anschluss das komplette Programm: Rettungshubschrauber, Not – OP
    • 3 – Monate im Koma, … Reha …
    • Firma kurz vor dem Konkurs / Haben es aber noch irgendwie geschafft.
    • Und wider im Berg, obwohl er durch den Blackouts hatte!
    • Es kam was kommen musste, Sturz im Steilhang über 70m! / Gruppe nicht angeseilt!
    • Im Anschluss das komplette Programm: Rettungshubschrauber … usw…


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  3. Ein gute und bei allem Risiko sinnvolle Pioniermentalität wird erst wieder aufkommen, wenn der erste erdähnliche und besiedelbare Planet entdeckt wird.

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    1. haha... und der nächste, erdähnliche Planet ist der Mars. Und dorthin möchten sich -zigtausende Menschen schicken lassen, obwohl sie wissen, dass sie dort verrecken werden, weil eine Rückkehr nicht vorgesehen ist: MARS ONE.
      DAS ist genau die o.a. Verrücktheit - nur um ein Vielfaches gesteigert, da der Mt.Everestler zumindest eine gute Chance hat, wieder lebend vom Berg herunterzukommen.

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    2. Auf dem Mars gibt es möglicherweise noch etwas sinnvolles zu entdecken. Auf dem Everest nicht.
      Den Pionieren der Seefahrer mit unzähligen One Way Tickets und Opfern verdanken wir nicht nur die Entdeckungen der Welten hinter dem Horizont, sondern durch Erfindung und Erprobung hochseetauglicher Schiffe (Karavelle) den ersten Sieg über den Islam.
      Die Verlagerung der Handelsströme vom Mittelmeer auf den Atlantik haben die dumpfen nicht neugierigen und deshalb nicht entwicklungsfähigen Clangesellschaften des Orients im 15. Jahrhundert nicht verkraftet.
      Das meine ich mit sinnvollem Pioniergeist.

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    3. Nachtrag und eine unglaublich spannende Abhandlung zum Thema positiver Pioniergeist und die Entdeckung und Erprobung der Schlüsseltechnologie "hochseetaugliche Karavelle" , die Europa nach einer Phase reinen Glückes in den Jahren 1405 ff vor der Eroberung durch islamische Sturmtruppen gerettet hat.


      http://web.archive.org/web/20090410082645/http://www.heberle-bors.net/Timur-Yongle_Erwin_Heberle_Bors.html

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  4. :-)) hahaha, mensch bin ich froh auf deinen blog gestossen worden zu sein.
    ich bin nicht allein, weder mit meinen ansichten und der entsprechend deutlichen sprache!
    :-) ich glaub wir sollten mal einen zwitschern und uns auslassen, über diesen in der regel strunzdämlichen domestizierten primaten namens homo sapiens, der in seinem winzigen kleingeistigen steinzeitmässigen ego bewusstsein auch noch meint, die absolute spitze der evolution darzustellen.
    das ganze ist für mich nur noch schwer zu ertragen und wenn die sprache nicht wäre, würde ich wegen körperverletzung schon mehrmals lebenslang im knast sitzen, denn dieses ganze scheiss dämliche pack ist doch fernab von gut und böse.
    in diesem sinne, scheiss die wand an und weiterhin alles jute!

    "Ein gute und bei allem Risiko sinnvolle Pioniermentalität wird erst wieder aufkommen, wenn der erste erdähnliche und besiedelbare Planet entdeckt wird."

    das wird aber hoffentlich eh nur gehen, wenn dieses dämliche komplett ferngesteuerte zombi geldsklaven pack, jegliches geldsystem hinter sich gelassen hat, vorher ist da nix mit pioniermentalität ohne ego.

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  5. Ein Interview mit diesen Sherpas wäre interessant, wenn sie ihre wahre Meinung über diese Bergerklimmer äußern. Da würden dann bestimmt nicht nur tapfere Momente der risikofreudigen Bonzen ans Tageslicht kommen.

    Hab letztens erst gesehen, wie zwei Sherpas nen Typen ins Lager getragen haben und der meinte dann später... "Ich glaub ich probiers nochmal" :-)

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    1. was sollen die schon sagen:
      danke für die kohle und wie kann man bloss so selten dämlich sein!

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    2. Um genau zu sein werden die Sherpas aggressiv und gewalttätig. Vor ein paar Jahren haben sie um die vier Tonnen an Müll von ihrem heiligen Berg geschleppt, den die Yuppie Abenteurer dort zurückgelassen haben. Die Leute aus dem Westen beschweren sich dann darüber, dass die Einheimischen die Stimmung auf dem scheiss Berg "vergiften" würden, weil diese die Schnauze voll haben von den dummen Mutproben irgendwelcher mental 13 gebliebenen Bleichgesichter.

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  6. Sieh es doch mal so, erstens ist es eben ein Freiheitsgefühl für die Leute, zweitens bringt das den Sherpas richtig Geld ein und damit ein besseres Leben! Den "Müll" (teure Ausrüstung) kann man ja auch behalten oder entsorgen lassen! Du machst da ein Problem wo keines ist!

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    1. Mich persönlich kümmert es einen Dreck was am Arsch der Welt passiert, aber mich langweilen diese Spackos die sich für die krassen Abenteurer halten, weil sie auf wertlose Felsen klettern. Den Sherpas bringt das für die erste, zweite und dritte Saison vielleicht Geld bevor sie sich davon nichts mehr kaufen können, weil das ganze Umland unter Inflation leidet. Mittlerweile glaubt jedes dumme Arschloch mit Beinamputation oder gleich mit seinen Kindern dort hinaufklettern zu müssen, weil er dann soviel besser ist als alle anderen. 200 Leichen von Vollidioten dort oben, aber ich mache ein Problem wo keines ist? Hier gehts darum mal die Mentalität solcher Leute zu hinterfragen. Und du, fuck yourself. Freiheitsgefühl... sowas lächerliches.

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    2. hahahaha, ganz genauso sieht es aus!

      die menschheit ist so krass degeneriert und so weit wie möglich von sich selber und dem leben als prozess entfernt, dass diese ganzen geisteskranken, kleingeistigen adrenalin und ego junkies nichtmal den schimmer einer ahnung haben, was freiheit überhaupt bedeutet, siehe obigen kommentar!
      die personen, nicht menschen, das ist was völlig anderes, sind jetzt schon zu99,998% komplett ferngesteuert, dass sie ihre komplett versklavung über das geldsystem gar nicht mehr wahrnehmen, geschweige denn erahnen oder es verstehen können und somit der illusion verfallen, dass so ein scheiss schwachsinn wie auf diesen verkackten berg zu klettern, auch nur ansatzweise irgendetwas mit freiheit zu tun hätte!
      dieser kommentar ist ein armutszeugniss der menschheit der heutigen zeit und gleichzeitig in relikt des geistigen zustandes, welcher nur als absolut komplett geisteskrank zu beschreiben ist!

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  7. "Bergsteigen ist was für Vollidioten, die dabei nicht mehr rausholen können als einen gigantischen Egotrip."

    Ich hab nichts gegen Bergsteigen oder Wandern im sportlichen Sinne, z.B. in den Alpen. Außerdem kann man den Ausblick genießen und ein Bier auf der Hütte trinken. Es ist ja auch nicht lebensfeindlich. Beim Mount Everest ist das natürlich anders. Die wahren Sportler sind die Sherpas, ohne die diese lebensmüden Bergsteiger nichts wären.

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  8. Wisst ihr was irgendwie komisch ist? Dieser Artikel wird oft geklickt weil Leute nach Leichenbildern am Everest suchen, manchmal will dann ein solcher Erstleser mich über meine Sprache belehren als wäre er ein scheiss Kindermädchen das mich auf die stille Treppe schicken will. Warum haben diese scheiss Voyeure überhaupt erst nach Leichenbildern gesucht.

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  9. Leben und leben lassen. Ich schätze mal in den reichen Industrieländern handeln die Menschen zu 90 Prozent aus Egogründen. Die Grundbedürfnisse sind halt gestillt. Wie heissts nochmal im Film "denn sie wissen nicht was sie tun" von einem Jugendlichen : Was soll man denn sonst machen?

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  10. Die Todeswahrscheinlichkeit bei der Besteigung des Mount Everest beträgt 35000 Micromort (1 Micromort entspricht hier der Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1 Million zu sterben). Die Todeswahrscheinlichkeit bei einer Bypass OP beträgt 16000 Micromort. Das bedeutet dass das klettern auf diesen dämlichen Berg am Arsch der Welt das gleiche Risiko beinhaltet wie 2 OPs am offenen Herzen. Selbst die Piloten im 2 WK hatten nur eine Todeswahrscheinlichkeit von 25000 Micromort. Aber versuch mal einen gesunden Menschen dazu zu bewegen, sich 2 mal einer Bypass OP zu unterziehen, alle wurden dich für Verrückt erklären. Aber Mount Everest zu besteigen ist dann wieder total cool und so. Was für dämliche Trottel. Geschieht ihnen recht

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    1. Interessantes Kennzahl entspricht aber wohl einfach 3,9% Wahrscheinlichkeit Toter bei Teilnahme
      lt. englischer Wiki sogar 39.425 (komma - Punkt umgedreht)
      Mountaineering Ascent to Mt. Everest 1922-2012 223 5,656 ascents 39,427 per ascent
      223/5656=3,9%
      wobei die Jahre 1922- ca. 2000 auch mit in die Berechnung einfliessen und die Wahrscheinlichkeit wohl stark nach oben verfälschen.
      Trotzdem würde ich vom Klettern dahin abraten, es sei denn man sei als Undercover im Feindeslager.

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