Freitag, 26. Mai 2017

Extremmasturbation

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Einer der meistgelesenen Einträge auf Post Collapse ist der über die Toten am Mount Everest. Viele Menschen die durch Google auf diesen Eintrag aufmerksam werden verstehen ihn nicht. Sie verstehen ihn nicht wie ich mich daran stören kann dass diese Leute dort ihr leben riskieren und schreiben für den Spamordner Beiträge voller dummer und leerer Platitüden über leben und sterben lassen. Also hier ist der Punkt;

Jedes mal wenn ich Leute sehe die auf leichtsinnige Weise ihr Leben riskieren sehe ich jemanden der absolut bedeutungslos für sein Umfeld ist, der keine Freunde hat die ihn lieben, keine Familie hat die ihn braucht, keinen hat der ihn vermissen würde und niemanden hat der für der sich dafür aufopfern würde diesen Menschen in seinem Umfeld zu bewahren. Oder ich sehe jemanden bei dem das nicht der Fall ist, der Freunde, Familie und Mitmenschen hat die ihn lieben, und der ihnen alle eines auswischen will indem er völlig bedeutungslos seine Existenz wegwirft um einen bedeutungslosen Berg am anderen Ende der Welt zu beklettern auf dem tausende Vollidioten vor ihm auch schon waren. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist das leichtfertige Riskieren des eigenen Lebens das große "Fuck you" eines wütenden Teenagers an die Menschen die 18+ Jahre in ihn investiert haben 18+ Jahre Investment wegzuwerfen aus unreifer Trotzigkeit.

Wenn sich faustischer Entdeckertrieb mit Lebensmüdigkeit paart kommt dabei Extremsport heraus. Für Red Bull verunglücken hin und wieder solche Sportler tödlich doch anstatt diesen Motiven auf den Grund zu gehen nutzen subversive Konzernhasser den Anlass lediglich um gegen besagten Konzern Stimmung zu machen, während sie Sportler die trotz Familie leichtfertig ihr Leben riskieren aus der Verantwortung lassen. Konzerne selbst können sich der eigentlichen Debatte ebenfalls entziehen und talentlose Pressesprecher vorschieben die das ganze Abblocken, während Konzernchefs abgesichert durch die Privilegien des Geldes sich lediglich aus langeweile noch kritisch zur Gesamtlage äußern.

Unsere Natur, unsere Kultur verlangt manchmal, dass Glorie auf fremden Feldern gesucht wird weitab der Heimat. Sie verlangt es manchmal sich zu beweisen. Und sie lächelt über den Tod durch, wie es im englischen treffend heißt, misadventure.

Bergsteiger sind fast so ätzende Charaktere wie Surfer. Die denken sie sinds dabei gehen sie allen nur auf den Zeiger mit ihren dummen Abenteuern und ihren nutzlosen Fähigkeiten. Ich schwör, wenn ihr euren Freunden erzählt ihr seid Surfer/Bergsteiger/etc., ihr könntet genau so gut eure Hose herunterziehen bis zu den Knöcheln und anfangen an euch rumzuzupfen. Das ist nämlich genau was ihr tut. Ihr masturbiert einfach nur und lasst euren Samen dann auf den Boden fallen. Oder schmiert ihn an die Felswand vom Everest.

My dad told me never to do it again! Russian Playboy model who dangled off Dubai skyscraper admits she's scared of heights as she tells her fans: 'Don't copy me'
Macht mich nicht nach, denn dann bin ich nix besonderes mehr

Das einzige was noch ätzender ist als die Leute die ihr Leben bedeutungslos riskieren sind die Parasiten und Aasgeier die darüber publizieren um einen Artikel für den Tag zu haben um ihre 15 Cent pro Wort zu kassieren weil sie selbst nutzlos für die Gesellschaft sind. Sie spielen mit voyoristischen Trieben einer überfetteten Affluenzgesellschaft Leute vom Hochhaus fallen sehen zu wollen im Clickbait Format und machen den Betrachter zum Pöbel-Publikum der im Zirkus Maxismus nach Nervenkitzel durch den Nahtod giert weil sein Leben bedeutungslos ist, und dabei gleichzeitig Narzissten ohne Fähigkeiten eine Plattform für ihr bloßes Sein bieten. Diese Leute sind der absolute Dreck und sollten öffentlich ertränkt werden. "Hey Kinder, wollt ihr mal was cooles sehen?!"



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